Mittwoch, 30. September 2015

Mila:1

Prolog



Himmelsrand war wieder in der Hand der Sturmmäntel, Kaiserliche und Thalmor hatten sich aus Himmelsrand zurück gezogen, aber Drachen machen den Menschen weiterhin, das Leben schwer, der Ruf nach einem Drachenbluthelden wird immer lauter.
Spät war es, als ein Sturmmantel sein Pferd an den Ställen zu Markarth auf der Weide abstellte., der Sturmmantel sollte nun in den Dienst des neuen und gierigen Jarl Thongvor Silber-Blut, gestellt werden.
Er wusste nicht was ihn in Zukunft erwartete. Der Jarl von Windhelm hatte ihm nur vage Andeutungen gemacht.
"Hey Huscarl Zeit zu gehen", brummte Kleppr, der Wirt der Silberbluttaverne
Ein gebrochener Mann stand auf, warf dem Wirt ein paar Septime auf den Tresen und verschwand in die Nacht.
Nach der Machtübernahme der Sturmmäntel, wurde dem Huscarl seine Bleibe ab erkannt, da ihm vorgeworfen wurde, ein Freund vom ehemaligen Jarl von Markarth zu sein, er stand gern unter der Herrschaft von Jarl Igmund. Igmund war ein freundlicher Mensch, der stets nett zu seiner Bevölkerung war, Thongvor hingegen war machthungrig und Goldgeil, er machte sich nur etwas aus Menschen, solange sie die Steuern bezahlten und er genug Septime hatte um die Frauen zu bezahlen.
Er wollte sich gerade auf den Weg zu seinem neuen Heim machen, na ja Heim war übertrieben, er durfte sein Dasein nun in der Wohnkaserne bestreiten, als das Tor auf ging.
Der Mond schien hell auf die Gasse und deshalb erkannte er die ankommende Person sofort und ging auf sie zu.
"Ralof mein Freund", rief er freudig
Ralof schaute ihn an" Bei Talos, Argis bist du das? Was ist den mit dir passiert?"
"Ralof das ist eine lange Geschichte, komm doch mit in mein neues Zuhause"
Ralof schaute sich schockiert um" Hier, ähm, lebst du???"
Der Raum war dunkel, muffig und nur das nötigste hatte sein Freund zum Leben, er kannte das Haus wo Argis vorher lebte und hatte Mitleid mit seinem alten Freund.
"Ich habe leider nur einen Schlafsack", riss ihn Argis aus seinen Gedanken
"Mach dir keine Gedanken, ich habe einen Schlafsack, der Weg aus Windhelm war weit und nicht immer erreichte ich eine Taverne"
"Wie geht es Ulfric?", fragte Argis
"Oh dem geht es gut, er und Elisif planen ihre Hochzeit und den Umzug nach Windhelm"
"Einsamkeit ohne Herrscher?"
"Na ja Elisif war ja eh nur Zierde, Falk Feuerbart wird wohl das Amt übernehmen"
"Nach Winterfeste???"
"Ja, habt ihr Zwei was an den Ohren?", polterte Thongvor hochnäsig von seinem Thron auf die beiden runter
Ralof und Argis standen unterhalb des Throns von Thongvor und starrten ihn an.
"Und was machen wir da?"
"Meine neue Frau abholen"
"Warum wir?", fragte Ralof
"Na der Huscarl will doch bestimmt seine Ehre wieder und du, na ja ich brauche nicht wirklich noch jemand, der auf meine Kosten lebt", zischelte Thongvor
"Aber Ulfric....", begann Ralof
"Der ist weit weg und er ist mir egal und nun seht zu, das ihr euch auf den Weg macht und lasst ja die Finger von ihr, sonst landet ihr in der Cidnah-Mine", mit diesen Worten warf Thongvor den beiden 2 Geldbeutel vor die Füße.
Resigniert ließ Argis den Kopf hängen und verließ den Thronraum, Ralof folgte ihm, der mächtige Argis, Argis, das Bollwerk, das Leben hatte ihm übel mitgespielt, er war nur noch ein Schatten seiner selbst"
"Ralof, ich habe weder Waffen noch eine Rüstung, mir wurde alles genommen", sagte Argis leise
Ralof legte seine Hand auf Argis Schulter" Mach dir keine Sorgen, ich kümmere mich um alles, pack doch schon mal alles, ich habe noch ein paar Sachen zu erledigen" Und so trennten sich ihre Wege erstmal.
Ralof´s Weg führte ihn zur Schatzkammer, so hieß die Bank in Markarth, dort würde er bestimmt Argis Ausrüstung finden, er würde sie auslösen.
Danach führte sein Weg in die Silber-Blut Taverne, wo er sich mit Vorstag unterhielt, niemand wusste dass die beiden befreundet waren und keiner scherte sich um die beiden.
Ralof erklärte ihm alles und Vorstag hörte ihm gebannt zu.
"Ralof aber warum sitzt er dann da oben?"
"Vorstag, Ulfric hat einen Fehler gemacht, den er bitterlich bereut, deswegen muss Thongvor beobachtet werden, du hast doch bestimmt Kontakte in der Stadt, die dir helfen können, die Berichte bitte immer an Ulfric schicken, bis bald mein Freund"
Vorstag nickte und sprach" Ralof ich werde mich bemühen und pass auf dich auf"
"Ja das mache ich Vorstag und wenn die Luft für dich hier zu dünn wird, dann steht dir Windhelm offen"
Winterfeste
"Brrrr ist das kalt", eine kleine Bretonin mit roten hochgesteckten Haaren, stand im Schneesturm. Sie ist 20 Jahre jung und ihr linke Gesichtshälfte hatte 3 kleine Narben, auf der Wange, sie wusste nicht woher sie waren und was ihr mal passiert war, ihre Vergangenheit war verschwommen oder nur gut verdrängt.
Jetzt stand sie hier und alles was sie wusste, war dass sie die neue Frau von einem Jarl werden sollte, das war eine Vereinbarung zwischen ihrem verhassten Stiefvater und diesem schmierigen Kerl aus Markarth, nicht das sie es wollte, aber so hätte sie wenigstens annehmbares Leben, hatte ihr Stiefvater gesagt.
Eingepackt in einem warmen Mantel aus Eisbärenfell, einem Rucksack und ihren Waffen, ein verzauberter silberner Kampfstab, ein Dolch ,ein feines Schwert und einen Bogen, ebenfalls verzaubert, diese Dinge gehörtem einst ihrem Vater, sie konnte die Waffen noch verstecken, bevor ihr Stiefvater alles verkaufte, was ihrem geliebten Vater gehört hatte.
Sie musste die Waffen noch nie benutzen und ihr Vater hatte stets ein Geheimnis um die Verzauberung gemacht, sie wusste nur das ihr Vater ein Meisterverzauberer war, er war der Beste in Wegesruh und noch bevor Mila in seine Fußstapfen treten konnte, verstarb er. Ihr wurde nie gesagt woran er verstarb, sie hatte es einfach hingenommen, so wie sie so vieles hinnahm.
Da liegt Hochfels so nah an Markarth und ausgerechnet hier , hatte man sie abgesetzt, na ja Dämmerstern war auch nicht besser. Ein Sturmmantel hatte sie am Hafen abgeholt und mit einem Pferd hier her gebracht und wieder nahm sie es einfach hin und fragte auch nicht, Männer machten ihr Angst und so war sie stets bemüht sie nicht zu verärgern.
Sie verengte ihre Augen zu Schlitzen, Zwei große Gestalten kamen im Schneegestöber auf sie zu....

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