„Mein Jarl, der Kurier hat eben eine Depesche da gelassen, heute
Nachmittag kommen wohl wieder ein paar Dunkelelfen in Windhelm an“
„Jorleif, mein Freund lasst mich doch erstmal richtig wach
werden“, knurrte ich.
Ich? Wer ich bin? Ich bin Jarl Ulfric Sturmmantel, Anführer
der Rebellion in Himmelsrand, meine Sturmmäntel und ich kämpfen für ein freies
Himmelsrand ,gegen das Kaiserreich und die Thalmor und nun muss ich mich wieder
um diese verdammten Dunmer aus Morrowind kümmern, als ob ich sonst keine
Probleme hätte..
Vor Tagen bin ich ganz knapp dem Henkersbeil entgangen und
ich konnte mit fast allen Sturmmänteln fliehen, aber ich verlor meinen
Kommandanten Ralof von Flusswald.
Ralof ist neben Jorleif und Galmar einer meiner besten
Freunde und ein Jarl hat nicht viele Freunde. Ich hoffe immer noch dass er es
irgendwie geschafft hat, dem Irrsinn aus Helgen zu entkommen.
„Dunmer also, wie viele?“, seufzte ich
„Mein Jarl laut Liste sind es wohl 7 Grauhäute“
„Eine Behausung steht noch leer, bringt Brunwulf zu mir, wir
klären mit ihm alle Details“
Wir bedeutet in diesem Fall Jorleif, mir sind die
Verhandlungen zuwider, weil Brunwulf bestimmt wieder mit Flüchtlingsruh
anfängt, ich hätte diesen Vertrag nie zugestimmt, aber mein Vater der einmal
Jarl von Ostmarsch war, war bereit diesen Vertrag Miteinzuhalten und jedem
Geschöpf auf der Flucht Sicherheit in seiner Stadt zu gewähren.
Jorleif verließ den Palast mit schnellen Schritten und ich
setzte mich an die gedeckte Tafel und nahm lustlos mein Frühstück zu mir, als
ich plötzlich 2 Hände auf meinen Schultern spürte.
„Mein Jarl was ist los mit euch?“, vernahm ich die Stimme
von Galmar
„ Galmar mein Freund wir sind eindeutig zu Nah an der Grenze
zu Morrowind, heute nachmittags kommen schon wieder 7 Dunmer hier an“
„Vielleicht haben wir ja Glück und sie bleiben nicht hier“
„Bisher sind sie alle hier geblieben“, schnaufte ich
Galmar setzte sich neben mich, er schaute müde aus, offensichtlich
war die Nacht im Hauskerzenschein lang, wie immer wenn Susanna Dienst hatte..
„Galmar, habt ihr schon etwas von Ralof gehört?“
„Nein mein Jarl, aber er hat doch eine Schwester in
Flusswald vielleicht ist der dort untergekommen“
„Galmar ich hoffe es, er ist einer meiner besten Männer und
er weiß wie man kämpft und die Truppen zusammen hält“
„Mein Jarl, er wird bestimmt bald hier auftauchen“, sagte
Galmar und biss in sein Brot.
Etwas später öffnete sich die Tür zum Palast und Jorleif kam
mit Brunwulf wieder.
Brunwulf unterstützt die Nichtnord in Windhelm und ich fragte
mich immer warum er das tut.
Er kam auf mich zu und nickte kurz zum Gruß, wir hatten
nicht viel übereinander über, da er meine Beweggründe nicht vestand und ich
nicht die seine.
Nur mit einem Ohr hörte ich ihm zu, wie ich es immer tue wenn
es um Nichtnord geht.
Jorleif kennt diesen Vorgang ja schon zu gut, also übernahm
er das Reden für mich. „Also im Neu-Gnisis Club ist noch Schlafraum verfügbar,
dort können sie erstmal unterkommen, ich werde mit Ambarys Rendar und Malthyr
Elenil reden, damit sie Schlafstätten für die armen Seelen bereit stellen“,
sagte Brunwulf
„Arme Seelen? Keiner zwingt sie hierher zukommen“, raunte
ich Galmar zu
„ War es dass Jarl Ulfric?“, fragte Brunwulf
„Ja, das Prozedere ist ja eh immer dasselbe, wir treffen uns
dann später am Hafen“
Derweil auf einem Schiff kurz
vor Windhelm, saßen 7 Dunmer zusammen und unterhielten sich, es waren 5 Männer
und 2 Frauen, aus unterschiedlichen Teilen vom Festland in Morrowind.
„Hey Mädchen“, sagte der eine
Dunmer, das Mädchen hob ihren Kopf, sie hatte ein grünes Kleid mit einer Kapuze
an, sie hatte violette Augen und unterhalb ihren Augen bis runter zum
Wangenende zog sich eine goldfarbene Kriegsbemalung, die Haare waren aus einem
guten Grunde nicht zu sehen, viele Menschen trauten sich nicht in ihre Nähe,
sie hatten Angst vor ihren roten Haaren, aber Xune wusste nicht warum ihre
Haarfarbe so abschreckend auf andere Dunmer wirkte, sie liebt ihre roten lange
Haare die ihr bis über den Po reichten über alles.
„Ja mein Landsmann?“, fragte das
Mädchen
„Hey Mädchen bleibst du in
Windhelm oder zieht es dich woanders hin?“
Das Mädchen meinte nur“ Nein ich
werde nicht in Windhelm bleiben, höchstens nur für ein paar Tage“
„Hast du auch einen Namen?“
„Mein Name ist Xune Tormtor und
ich komme aus Rabenfels“
„Und ihr? Bleibt ihr in
Windhelm?“, fragte Xune
„Ja wohl erstmal und vielleicht
ist Ulfric ja doch nicht so unfreundlich, wie man hört“
Xune stütze ihren Kopf auf ihre
Hände, sie hatte schon zuviel schlechtes über Ulfric gehört und war froh, das
sie nicht in Windhelm bleiben musste, sie wollte eins der Häuser, was ihr von
einem Onkel überlassen wurde, erreichen.
Sie hatte Anweisung sich in Windhelm bei Ambarys Rendar
zu melden und er würde ihr helfen, ihr Ziel zu erreichen, nie würde sie in
einer Stadt leben wollen, wo Elfen so schlecht behandelt werden.
Xune ist 20 Jahre alt und weiß,
wie man durch das Leben kommt, ihre Eltern starben als sie 15 wurde und vor ein
paar Wochen bekam sie einen Brief worin ihr eine Erbschaft zu gute kam.
Von oben ertönte eine Stimme
„Noch 2 Stunden bis Windhelm“
„Mein Jarl ihr solltet euch fertig machen, wir müssen runter
zum Hafen“ ertönte Jorleif´s Stimme
„Ja Jorleif, ich bin gleich so weit“ rief ich in den Thronsaal
„Mein Jarl es wird Schnee geben, also stehen wir nicht so
lange am Hafen, wir ziehen die Sache schnell durch und überlassen Brunwolf den
Rest“
„Ja Jorleif ich möchte nicht länger als nötig, vor den
Grauhäuten stehen“
Ich also ging in den Thronsaal und Jorleif gab mir meinen
schweren Schneeumhang.
Jorleif schaute immer anerkennend wenn ich diesen Mantel anhatte
und sagte“ Mein Jarl, wie immer eine imposante Persönlichkeit“
„Danke Jorleif, lasst uns gehen“
Wir verließen den Palast, es stürmte und war wirklich bitter
kalt, also zog ich den Mantel fester um mich und wir gingen zu Brunwulf´s Haus,
der schon auf uns wartete, wieder nicken wir uns nur zu und machten uns auf den
Weg zum Hafen.
Die Argonier sind in Windhelm die einzigen Geschöpfe die
etwas für die Gemeinschaft tun, ehrfurchtsvoll schauten sie nach unten, als
sie mich sahen.
Am Pier standen 7 Dunmer und sechs davon hatten grosses
Gepäck dabei, nur die Gestalt in dem grünen Kleid, hatte einen Beutel vor sich
stehen.
Brunwulf, Jorleif und ich gingen auf die Dunmer zu, Brunwulf
reichte jedem die Hand und sagte“ Willkommen in Windhelm, mein Name ist
Brunwolf Frei-Winter und euerer Ansprechpartner in Windhelm“
Ich ging also näher auf die Grauhäute zu und nicke jedem zu,
bis ich zu der Dunmer im grünen Kleid kam, sie zitterte vor Kälte, sie hatte
ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen und blickte nach unten.
Auch wenn ich nicht viel von dieser Grauhaut sehen konnte,
ich spürte etwas in ihrer Nähe, was ich eigentlich nur bei einer Nordfrau spüren
sollte.
Plötzlich kam ein Windstoss und dieser Windstoss bewirkte
dass die Kapuze der Grauhaut von ihrem Kopf gerissen wurde.
Die anderen Dunmer schrieen auf „Sie hat rote Haare“
Ich beugte mich vor, griff nach der Kapuze und reichte der
Grauhaut die Kapuze ,unsere Blicke trafen sich und ich schlucke, diese Augen,
sie waren violett und diese roten Haare die im Wind wehten, ein Blitz durchzog
meinen Körper, ihr Gesichtfarbe war blassgrau und noch nie hatte ich so ein
schönes blassgraues Gesicht gesehen, ich gab ihr die Kapuze wieder, sie
lächelte kurz und nur kurz konnte ich ihre weißen Zähne sehen und diese vollen
Lippen.
Bei Talos was ist los mit mir? Ich hatte Gefühle für diese
Dunmer und es sind keine Gefühle die ich sonst bei Dunmern hatte.
Ich drehte mich zu Brunwulf um und sagte zu ihm“ Bringt sie
in die Unterkunft es ist zu kalt um hier rum zustehen“ Hatte ich das gerade gesagt?
Ich hatte Mitleid mit diesen Dunmern, nein ich hatte Mitleid nur für diese eine
Dunmer, meine Dunmer, sie sollte so schnell wie möglich ins Warme, sie war
nicht passend angezogen für die Kälte.
Noch einmal schaute ich auf die Dunmer, aber sie hatte ihre Kapuze
wieder tief ins Gesicht gezogen, die anderen Dunmer tuschelten und wie sie
immer ehrfürchtig zu der Dunmer schauten.
„Na das lief doch gut“, sagte Jorleif, als wir wieder im
Palast waren.
Gedankenverloren saß ich auf dem Thron und dachte immer wieder
an diese violetten Augen und die roten Haare und ich fragte mich wie es ihr nun
ging, wo die anderen doch so Angst vor den Haaren hatten.
„Mein Jarl was ist los?“, hörte ich Jorleif und ich starrte
ihn an
„Jorleif mein Freund ich weiß es nicht, ich fühle mich
seltsam, ich denke ich gehe heute früh zu Bett und ich möchte dann nicht mehr
gestört werden, egal von wem“
Jorleif schaute besorgt auf mich, während ich noch ein Mahl
einnahm, bevor ich mich auf den Weg in mein Schlafgemach machte.
Kaltes Wasser berührte mein Gesicht, nachdem ich mir
bequemere Kleidung angezogen hatte.
Mit geschlossenen Augen stand ich vor meinem Bett und ich
sehe ihr Gesicht vor mir.
Wie alt war sie? Sie sah noch so jung aus, was ihre Haut
verriet, sie hatte nicht diese hässlichen Falten über der Nase und der Stirn,
auch hatte sie nicht dieses hässliche lange, spitze Kinn und das spitze Ohr
hinter dem sie ihre Haare machte, machten mich schier wahnsinnig und ich fragte
mich wie sie sich wohl anfühlt, oh weh in meiner Hose wurde es arg eng und mir
wurde bewusst das ich diese Dunmer mehr mochte, als ich mir es eingestand.
Ich legte mich in mein Bett und starrte auf die Tür als
würde sie jeden Moment zur Tür reinkommen, aber die Tür ging nicht auf, ich seufzte
kurz auf und Schlaf übermannte mich.
„Kalt heute“, hörte ich eine
weibliche Stimme, während ich am Pier stand und auf das Wasser starrte, ich
drehte mich rum und da stand sie. Ihre langen roten Haare hatte sie zu einem
Pferdeschwanz geflochten, der über ihrer Schulter lag und ihr locker noch bis
zum Bauchnabel reichte. Das Kleid was sie anhatte war eng geschnitten und betonte
ihren sehr weiblichen Körper, großer Busen , schmale Hüften und einen kleinen
Po.
Sie kam auf mich zu und
schaute mich an, ich konnte meinen Blick nicht abwenden. Jede ihrer Bewegung
saugte ich in mich ein.
„Jetzt nicht mehr“, ich
lächelte sie an
„Im Neu-Gnis-Club ist gerade
niemand, darf ich euch auf einen Met einladen?“, fragte sie
„Aber gerne, aber ich bezahle“
Runtergekommen war der Club,
es tat mir leid wie sie hier hausen musste.
„Wo sind den alle?“, fragte
ich sie
„Oh die sind auf dem Belyn
Hlaalu Hof, er hat heute Geburtstag, mich wollten sie nicht dabei haben, wegen meinen roten
Haaren, ich bringe Unglück sagten sie zu mir“, eine einzelne Träne lief ihr
über die Wange, als sie mir den Met reichte.
Ihre Hand streifte meine und
wieder durchlief mich ein warmer Schauer, ich wollte sie gern berühren.
„Ja meine Dunmerschönheit ihr
bringt Unglück, ihr habt mir mein Herz geraubt, eure Augen, euer Körper und eure
Haare, ihr bringt mein Blut zum Kochen und ihr seid dafür verantwortlich das
ich nicht mehr Herr meiner Sinne bin“
Wild küssend fanden wir uns in
einem der Betten wieder.
Flink öffnete ich ihr Oberteil
und zog es ihr aus und warf es auf den Boden.
Meine Hände glitten über ihre
nackte feste aber weiche Brust, ich beugte mich runter und küsste ihre Brust
und ihren festen Bauch, sie stöhnte auf unter meinen Küssen.
Sie keuchte und flehte “Mein
Jarl…bitte… nehmt mich …jetzt“*
Erschrocken wachte ich auf, was
war das jetzt? Ich träumte schon von ihr, wo soll das noch hinführen?
Draußen war es schon hell, also
Zeit zum Aufstehen, waschen und Ankleiden.
Als ich in den Thronsaal kam, saß
Ralof von Flusswald tatsächlich am Tisch und verdrückte breit grinsend ein
Frühstück.
„Ralof mein Freund endlich seid
ihr wieder hier, geht es euch gut?
Schmatzend nickte er und ich war mehr als erleichtert dass er wieder hier war.
„Ralof mein Freund, wo wart ihr?
Wie ist es euch nach Helgen ergangen?“
„Ulfric nachdem ich aus Helgen
entkommen bin, habe ich ein paar Tage in Flusswald bei meiner Schwester
verbracht“
„Wie geht es Gerdur und Hod?“
„Ach wie immer haben sie um diese
Zeit viel Arbeit in der Holzmühle und was gibt es hier neues?“
„Naja es sind wieder 7 Grauhäute
hier angekommen“ Ich wusste ja das Ralof keinen Groll gegen andere Rassen
hatte, also würde ich mich ihm anvertrauen, wenn ich mit meinen Gefühlen nicht
mehr zu recht kam.
Eigentlich bin ich der Einzige
hier im Palast mit Vorurteilen gegen Nichtnord.
Ralof blickte mich an“ Sonst zetert
Ihr doch immer, wenn Dunmer hier
ankommen, was hat sich verändert?“
Etwas erschrocken schaute ich ihn
an, hatte er mich durch schaut?
„Ralof von Flusswald, endlich seid
ihr wieder hier“, tönte Galmar´s Stimme aus dem Besprechungsraum neben dem
Thronsaal.
Wochen vergingen in dem Galmar,
Ralof und ich unsere Strategie planten endlich Falkenring einzunehmen, so das
ich nur im Schlaf Zugang zu meinem Dunmermädchen hatte, aber irgendwann blieben
die Träume aus und das beunruhigte mich und machte mich schier wahnsinnig.
Tag ein, Tag aus saß ich auf
meinem Thron und wartete auf Nachrichten aus dem Fürstentum Falkenring, nachts wartete
ich auf mein Dunmermädchen, aber sie kam nicht wieder.
Am nächsten Morgen rief ich
Jorleif zu mir mit der Bitte diesen Ambarys Rendar zu mir zu bringen, ich
musste wissen was mit ihr passiert war.
Jorleif eilte aus dem Palast,
nervös lief ich im Thronsaal auf und ab, es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit
bis beide wieder zurück kamen.
Ich bedankte mich bei Jorleif und
schickte ihn nach draußen, da es ein 4 Augen Gespräch werden sollte.
Ich sagte Ambarys Rendar er solle
sich doch bitte setzen und kam gleich zum Punkt“
Diese Dunmer mit den roten
Haaren, wo ist sie?“
Ambarys Rendar schaute mich an“
Jarl Ulfric sie war nur 2 Tage in Windhelm und ist dann weiter gezogen“
„Wo ist sie hin? Hat sie
Verwandte in Himmelsrand?“
„Nein sie ist eine Waise, ein
Verwandter hat ihr 3 Häuser irgendwo in Himmelsrand hinterlassen, wo die sind,
weiß ich aber nicht und da sie Arbeit suchte, sagte ich ihr sie könne es in
Weisslauf bei den Gefährten probieren“
Ich wurde blass, die Gefährten,
jeder weiß doch das seit Kodlak´s Tod, dieser Haufen zu nichts mehr taugt, es
wurde von Metorgien und Vergewaltigungen geredet, ich musste herausfinden, ob
sie wirklich bei den Gefährten war.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen