Mittwoch, 30. September 2015

Xune1

„Mein Jarl, der Kurier hat eben eine Depesche da gelassen, heute Nachmittag kommen wohl wieder ein paar Dunkelelfen in Windhelm an“
„Jorleif, mein Freund lasst mich doch erstmal richtig wach werden“, knurrte ich.
Ich? Wer ich bin? Ich bin Jarl Ulfric Sturmmantel, Anführer der Rebellion in Himmelsrand, meine Sturmmäntel und ich kämpfen für ein freies Himmelsrand ,gegen das Kaiserreich und die Thalmor und nun muss ich mich wieder um diese verdammten Dunmer aus Morrowind kümmern, als ob ich sonst keine Probleme hätte..
Vor Tagen bin ich ganz knapp dem Henkersbeil entgangen und ich konnte mit fast allen Sturmmänteln fliehen, aber ich verlor meinen Kommandanten Ralof von Flusswald.
Ralof ist neben Jorleif und Galmar einer meiner besten Freunde und ein Jarl hat nicht viele Freunde. Ich hoffe immer noch dass er es irgendwie geschafft hat, dem Irrsinn aus Helgen zu entkommen.
„Dunmer also, wie viele?“, seufzte ich
„Mein Jarl laut Liste sind es wohl 7 Grauhäute“
„Eine Behausung steht noch leer, bringt Brunwulf zu mir, wir klären mit ihm alle Details“
Wir bedeutet in diesem Fall Jorleif, mir sind die Verhandlungen zuwider, weil Brunwulf bestimmt wieder mit Flüchtlingsruh anfängt, ich hätte diesen Vertrag nie zugestimmt, aber mein Vater der einmal Jarl von Ostmarsch war, war bereit diesen Vertrag Miteinzuhalten und jedem Geschöpf auf der Flucht Sicherheit in seiner Stadt zu gewähren.
Jorleif verließ den Palast mit schnellen Schritten und ich setzte mich an die gedeckte Tafel und nahm lustlos mein Frühstück zu mir, als ich plötzlich 2 Hände auf meinen Schultern spürte.
„Mein Jarl was ist los mit euch?“, vernahm ich die Stimme von Galmar
„ Galmar mein Freund wir sind eindeutig zu Nah an der Grenze zu Morrowind, heute nachmittags kommen schon wieder 7 Dunmer hier an“
„Vielleicht haben wir ja Glück und sie bleiben nicht hier“
„Bisher sind sie alle hier geblieben“, schnaufte ich
Galmar setzte sich neben mich, er schaute müde aus, offensichtlich war die Nacht im Hauskerzenschein lang, wie immer wenn Susanna Dienst hatte..
„Galmar, habt ihr schon etwas von Ralof gehört?“
„Nein mein Jarl, aber er hat doch eine Schwester in Flusswald vielleicht ist der dort untergekommen“
„Galmar ich hoffe es, er ist einer meiner besten Männer und er weiß wie man kämpft und die Truppen zusammen hält“
„Mein Jarl, er wird bestimmt bald hier auftauchen“, sagte Galmar und biss in sein Brot.
Etwas später öffnete sich die Tür zum Palast und Jorleif kam mit Brunwulf wieder.
Brunwulf unterstützt die Nichtnord in Windhelm und ich fragte mich immer warum er das tut.
Er kam auf mich zu und nickte kurz zum Gruß, wir hatten nicht viel übereinander über, da er meine Beweggründe nicht vestand und ich nicht die seine.
Nur mit einem Ohr hörte ich ihm zu, wie ich es immer tue wenn es um Nichtnord geht.
Jorleif kennt diesen Vorgang ja schon zu gut, also übernahm er das Reden für mich. „Also im Neu-Gnisis Club ist noch Schlafraum verfügbar, dort können sie erstmal unterkommen, ich werde mit Ambarys Rendar und Malthyr Elenil reden, damit sie Schlafstätten für die armen Seelen bereit stellen“, sagte Brunwulf
„Arme Seelen? Keiner zwingt sie hierher zukommen“, raunte ich Galmar zu
„ War es dass Jarl Ulfric?“, fragte Brunwulf
„Ja, das Prozedere ist ja eh immer dasselbe, wir treffen uns dann später am Hafen“
Derweil auf einem Schiff kurz vor Windhelm, saßen 7 Dunmer zusammen und unterhielten sich, es waren 5 Männer und 2 Frauen, aus unterschiedlichen Teilen vom Festland in Morrowind.
„Hey Mädchen“, sagte der eine Dunmer, das Mädchen hob ihren Kopf, sie hatte ein grünes Kleid mit einer Kapuze an, sie hatte violette Augen und unterhalb ihren Augen bis runter zum Wangenende zog sich eine goldfarbene Kriegsbemalung, die Haare waren aus einem guten Grunde nicht zu sehen, viele Menschen trauten sich nicht in ihre Nähe, sie hatten Angst vor ihren roten Haaren, aber Xune wusste nicht warum ihre Haarfarbe so abschreckend auf andere Dunmer wirkte, sie liebt ihre roten lange Haare die ihr bis über den Po reichten über alles.
„Ja mein Landsmann?“, fragte das Mädchen
„Hey Mädchen bleibst du in Windhelm oder zieht es dich woanders hin?“
Das Mädchen meinte nur“ Nein ich werde nicht in Windhelm bleiben, höchstens nur für ein paar Tage“
„Hast du auch einen Namen?“
„Mein Name ist Xune Tormtor und ich komme aus Rabenfels“
„Und ihr? Bleibt ihr in Windhelm?“, fragte Xune
„Ja wohl erstmal und vielleicht ist Ulfric ja doch nicht so unfreundlich, wie man hört“
Xune stütze ihren Kopf auf ihre Hände, sie hatte schon zuviel schlechtes über Ulfric gehört und war froh, das sie nicht in Windhelm bleiben musste, sie wollte eins der Häuser, was ihr von einem Onkel überlassen wurde, erreichen.
Sie hatte  Anweisung sich in Windhelm bei Ambarys Rendar zu melden und er würde ihr helfen, ihr Ziel zu erreichen, nie würde sie in einer Stadt leben wollen, wo Elfen so schlecht behandelt werden.
Xune ist 20 Jahre alt und weiß, wie man durch das Leben kommt, ihre Eltern starben als sie 15 wurde und vor ein paar Wochen bekam sie einen Brief worin ihr eine Erbschaft zu gute kam.
Von oben ertönte eine Stimme „Noch 2 Stunden bis Windhelm“
„Mein Jarl ihr solltet euch fertig machen, wir müssen runter zum Hafen“ ertönte Jorleif´s Stimme
„Ja Jorleif, ich bin gleich so weit“ rief ich in den Thronsaal
„Mein Jarl es wird Schnee geben, also stehen wir nicht so lange am Hafen, wir ziehen die Sache schnell durch und überlassen Brunwolf den Rest“
„Ja Jorleif ich möchte nicht länger als nötig, vor den Grauhäuten stehen“
Ich also ging in den Thronsaal und Jorleif gab mir meinen schweren Schneeumhang.
Jorleif schaute immer anerkennend wenn ich diesen Mantel anhatte und sagte“ Mein Jarl, wie immer eine imposante Persönlichkeit“
„Danke Jorleif, lasst uns gehen“
Wir verließen den Palast, es stürmte und war wirklich bitter kalt, also zog ich den Mantel fester um mich und wir gingen zu Brunwulf´s Haus, der schon auf uns wartete, wieder nicken wir uns nur zu und machten uns auf den Weg zum Hafen.
Die Argonier sind in Windhelm die einzigen Geschöpfe die etwas für die Gemeinschaft tun,  ehrfurchtsvoll schauten sie nach unten, als sie mich sahen.
Am Pier standen 7 Dunmer und sechs davon hatten grosses Gepäck dabei, nur die Gestalt in dem grünen Kleid, hatte einen Beutel vor sich stehen.
Brunwulf, Jorleif und ich gingen auf die Dunmer zu, Brunwulf reichte jedem die Hand und sagte“ Willkommen in Windhelm, mein Name ist Brunwolf Frei-Winter und euerer Ansprechpartner in Windhelm“
Ich ging also näher auf die Grauhäute zu und nicke jedem zu, bis ich zu der Dunmer im grünen Kleid kam, sie zitterte vor Kälte, sie hatte ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen und blickte nach unten.
Auch wenn ich nicht viel von dieser Grauhaut sehen konnte, ich spürte etwas in ihrer Nähe, was ich eigentlich nur bei einer Nordfrau spüren sollte.
Plötzlich kam ein Windstoss und dieser Windstoss bewirkte dass die Kapuze der Grauhaut von ihrem Kopf gerissen wurde.
Die anderen Dunmer schrieen auf „Sie hat rote Haare“
Ich beugte mich vor, griff nach der Kapuze und reichte der Grauhaut die Kapuze ,unsere Blicke trafen sich und ich schlucke, diese Augen, sie waren violett und diese roten Haare die im Wind wehten, ein Blitz durchzog meinen Körper, ihr Gesichtfarbe war blassgrau und noch nie hatte ich so ein schönes blassgraues Gesicht gesehen, ich gab ihr die Kapuze wieder, sie lächelte kurz und nur kurz konnte ich ihre weißen Zähne sehen und diese vollen Lippen.
Bei Talos was ist los mit mir? Ich hatte Gefühle für diese Dunmer und es sind keine Gefühle die ich sonst bei Dunmern hatte.
Ich drehte mich zu Brunwulf um und sagte zu ihm“ Bringt sie in die Unterkunft es ist zu kalt um hier rum zustehen“ Hatte ich das gerade gesagt? Ich hatte Mitleid mit diesen Dunmern, nein ich hatte Mitleid nur für diese eine Dunmer, meine Dunmer, sie sollte so schnell wie möglich ins Warme, sie war nicht passend angezogen für die Kälte.
Noch einmal schaute ich auf die Dunmer, aber sie hatte ihre Kapuze wieder tief ins Gesicht gezogen, die anderen Dunmer tuschelten und wie sie immer ehrfürchtig zu der Dunmer schauten.
„Na das lief doch gut“, sagte Jorleif, als wir wieder im Palast waren.
Gedankenverloren saß ich auf dem Thron und dachte immer wieder an diese violetten Augen und die roten Haare und ich fragte mich wie es ihr nun ging, wo die anderen doch so Angst vor den Haaren hatten.
„Mein Jarl was ist los?“, hörte ich Jorleif und ich starrte ihn an
„Jorleif mein Freund ich weiß es nicht, ich fühle mich seltsam, ich denke ich gehe heute früh zu Bett und ich möchte dann nicht mehr gestört werden, egal von wem“
Jorleif schaute besorgt auf mich, während ich noch ein Mahl einnahm, bevor ich mich auf den Weg in mein Schlafgemach machte.
Kaltes Wasser berührte mein Gesicht, nachdem ich mir bequemere Kleidung angezogen hatte.
Mit geschlossenen Augen stand ich vor meinem Bett und ich sehe ihr Gesicht vor mir.
Wie alt war sie? Sie sah noch so jung aus, was ihre Haut verriet, sie hatte nicht diese hässlichen Falten über der Nase und der Stirn, auch hatte sie nicht dieses hässliche lange, spitze Kinn und das spitze Ohr hinter dem sie ihre Haare machte, machten mich schier wahnsinnig und ich fragte mich wie sie sich wohl anfühlt, oh weh in meiner Hose wurde es arg eng und mir wurde bewusst das ich diese Dunmer mehr mochte, als ich mir es eingestand.
Ich legte mich in mein Bett und starrte auf die Tür als würde sie jeden Moment zur Tür reinkommen, aber die Tür ging nicht auf, ich seufzte kurz auf und Schlaf übermannte mich.
„Kalt heute“, hörte ich eine weibliche Stimme, während ich am Pier stand und auf das Wasser starrte, ich drehte mich rum und da stand sie. Ihre langen roten Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz geflochten, der über ihrer Schulter lag und ihr locker noch bis zum Bauchnabel reichte. Das Kleid was sie anhatte war eng geschnitten und betonte ihren sehr weiblichen Körper, großer Busen , schmale Hüften und einen kleinen Po.
Sie kam auf mich zu und schaute mich an, ich konnte meinen Blick nicht abwenden. Jede ihrer Bewegung saugte ich in mich ein.
„Jetzt nicht mehr“, ich lächelte sie an
„Im Neu-Gnis-Club ist gerade niemand, darf ich euch auf einen Met einladen?“, fragte sie
„Aber gerne, aber ich bezahle“
Runtergekommen war der Club, es tat mir leid wie sie hier hausen musste.
„Wo sind den alle?“, fragte ich sie
„Oh die sind auf dem Belyn Hlaalu Hof, er hat heute Geburtstag, mich wollten  sie nicht dabei haben, wegen meinen roten Haaren, ich bringe Unglück sagten sie zu mir“, eine einzelne Träne lief ihr über die Wange, als sie mir den Met reichte.
Ihre Hand streifte meine und wieder durchlief mich ein warmer Schauer, ich wollte sie gern berühren.
„Ja meine Dunmerschönheit ihr bringt Unglück, ihr habt mir mein Herz geraubt, eure Augen, euer Körper und eure Haare, ihr bringt mein Blut zum Kochen und ihr seid dafür verantwortlich das ich nicht mehr Herr meiner Sinne bin“
Wild küssend fanden wir uns in einem der Betten wieder.
Flink öffnete ich ihr Oberteil und zog es ihr aus und warf es auf den Boden.
Meine Hände glitten über ihre nackte feste aber weiche Brust, ich beugte mich runter und küsste ihre Brust und ihren festen Bauch, sie stöhnte auf unter meinen Küssen.
Sie keuchte und flehte “Mein Jarl…bitte… nehmt mich …jetzt“*
Erschrocken wachte ich auf, was war das jetzt? Ich träumte schon von ihr, wo soll das noch hinführen?
Draußen war es schon hell, also Zeit zum Aufstehen, waschen und Ankleiden.
Als ich in den Thronsaal kam, saß Ralof von Flusswald tatsächlich am Tisch und verdrückte breit grinsend ein Frühstück.
„Ralof mein Freund endlich seid ihr wieder hier, geht es euch gut?
Schmatzend nickte er und ich war  mehr als erleichtert dass er wieder hier war.
„Ralof mein Freund, wo wart ihr? Wie ist es euch nach Helgen ergangen?“
„Ulfric nachdem ich aus Helgen entkommen bin, habe ich ein paar Tage in Flusswald bei meiner Schwester verbracht“
„Wie geht es Gerdur und Hod?“
„Ach wie immer haben sie um diese Zeit viel Arbeit in der Holzmühle und was gibt es hier neues?“
„Naja es sind wieder 7 Grauhäute hier angekommen“ Ich wusste ja das Ralof keinen Groll gegen andere Rassen hatte, also würde ich mich ihm anvertrauen, wenn ich mit meinen Gefühlen nicht mehr zu recht kam.
Eigentlich bin ich der Einzige hier im Palast mit Vorurteilen gegen Nichtnord.
Ralof blickte mich an“ Sonst zetert Ihr  doch immer, wenn Dunmer hier ankommen, was hat sich verändert?“
Etwas erschrocken schaute ich ihn an, hatte er mich durch schaut?
„Ralof von Flusswald, endlich seid ihr wieder hier“, tönte Galmar´s Stimme aus dem Besprechungsraum neben dem Thronsaal.
Wochen vergingen in dem Galmar, Ralof und ich unsere Strategie planten endlich Falkenring einzunehmen, so das ich nur im Schlaf Zugang zu meinem Dunmermädchen hatte, aber irgendwann blieben die Träume aus und das beunruhigte mich und machte mich schier wahnsinnig.
Tag ein, Tag aus saß ich auf meinem Thron und wartete auf Nachrichten aus dem Fürstentum Falkenring, nachts wartete ich auf mein Dunmermädchen, aber sie kam nicht wieder.
Am nächsten Morgen rief ich Jorleif zu mir mit der Bitte diesen Ambarys Rendar zu mir zu bringen, ich musste wissen was mit ihr passiert war.
Jorleif eilte aus dem Palast, nervös lief ich im Thronsaal auf und ab, es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit bis beide wieder zurück kamen.
Ich bedankte mich bei Jorleif und schickte ihn nach draußen, da es ein 4 Augen Gespräch werden sollte.
Ich sagte Ambarys Rendar er solle sich doch bitte setzen und kam gleich zum Punkt“
Diese Dunmer mit den roten Haaren, wo ist sie?“
Ambarys Rendar schaute mich an“ Jarl Ulfric sie war nur 2 Tage in Windhelm und ist dann weiter gezogen“
„Wo ist sie hin? Hat sie Verwandte in Himmelsrand?“
„Nein sie ist eine Waise, ein Verwandter hat ihr 3 Häuser irgendwo in Himmelsrand hinterlassen, wo die sind, weiß ich aber nicht und da sie Arbeit suchte, sagte ich ihr sie könne es in Weisslauf bei den Gefährten probieren“
Ich wurde blass, die Gefährten, jeder weiß doch das seit Kodlak´s Tod, dieser Haufen zu nichts mehr taugt, es wurde von Metorgien und Vergewaltigungen geredet, ich musste herausfinden, ob sie wirklich bei den Gefährten war.

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