Vor vier Tagen wurde Mila in Winterfeste quasi abgegeben,
hier oben ist sprichwörtlich der Draugr begraben. Keine Geschäfte, keinen
Marktplatz, nichts, nur Schnee und Eiseskälte.
Mila war die Kälte nicht gewohnt, in Wegesruh war es immer
angenehm war, was an der Nähe zu der Alik'r Wüste lag, es gab zwar auch
Winter, aber der war eher kühl, aber nicht so wie hier.
"Wann holt mich endlich jemand hier ab?", dachte
sie
3 Tage war sie nun schon in der Herberge und nachts machte
sie vor Angst kaum ein Auge zu, da sie immer Angst hatte, es würde jemand in
ihr gemietetes Zimmer kommen, da man die Türen nicht abschließen konnte und
besonders dieser Ranmir machte ihr Angst, er saß von morgens bis abends da und
pöppelte durch die Gegend, wenn er nichts zu trinken bekam.
Wie seit 3 Tagen, ging Mila, für eine Zeit nach draußen,
sonst würde sie noch verrückt werden in diesem dunklen Loch, von Taverne.
Da stand sie nun wie jeden Morgen, in der Eiseskälte, zog
den Mantel aus Eisbärenfell enger um sich und starrte angestrengt ins
Schneegestöber, plötzlich verengten ihre Augen sich zu Schlitzen, 2 große
Gestalten kamen gerade nach Winterfeste rein, nur noch ein paar Meter dann
hatten sie sie erreicht, hinter ihnen war ein Pferd.
Die 2 kamen immer näher und plötzlich riss der Himmel auf,
der Schnee hörte auf zu fallen und die Sonne fing an zu scheinen. Mila sah die
2 Männer nun ganz genau, ein großer Mann um die 40 Jahre alt, mit honigblonden
Haaren mit einem geflochtenem Zopf , einen schön gestutzten Bart und
wunderschöne blaue Augen, die dem blau am Himmel sehr ähnlich waren und neben
ihm stand ein Mann , er musste etwas älter sein, er war einen Kopf größer als
der andere Mann, er hatte, wie sie 2 Narben an der Wange und ein Auge hatte er
wohl verloren, das andere war braun, so wie ihre Augen. Er hatte auch blonde
Haare und 4 geflochtene Zöpfe, 2 an jeder Seite, auch er hatte einen sauber gestutzten
Bart, und eine rote Gesichtsbemalung auf der rechten Wange, beide wirkten
freundlich auf Mila und sie entspannte sich etwas.
Ralof und Argis blieben wie vom Donner gerührt stehen, als
der Himmel aufriss und die Sonne anfing zu scheinen, vor ihnen stand eine
Bretonin, höchstens Anfang 20, sie hatte wunderschöne, hochgesteckte rote
Haare, ihre braunen Augen, fielen Argis sofort auf, auch die 3 Narben an ihrer
Wange und er fragte sich, wo eine so junge Frau schon solche Narben her hat.
Beide spürten dass die junge Frau sehr angespannt war, erst
nachdem sie beide länger gemustert hatte, spürten sie wie sich die junge Frau
entspannte und nun leicht lächelte.
Da standen sich die 3 nun gegenüber und keiner wagte auf den
anderen zu zugehen.
Mila machte den ersten Schritt und sie erschrak über sich
selbst, das sie es war, die auf die Männer zu ging, normalerweise wich sie nur
zurück.
Sie streckte ihre Hand nach vorn und reichte sie dem größeren
Mann "Ich bin Mila, ich nehme an ihr bringt mich nach Markarth?"
Argis reichte ihr die Hand zum Gruß, ein seltsames Gefühl
durchfuhr seinen Körper und er stammelte" Ich...bin... Argis"
Ralof verschluckte sich an einem unterdrücktem Lachen, Argis
starrte ihn verständnislos an.
Argis ließ Milas zarte kleine Hand los und lächelte.
"Hallo Mila ich bin Ralof, ja wir bringen dich nach
Markarth"
Argis wurde es ganz anders im Magen, diese Frau soll die
Frau von Thongvor werden? Schon allein der Gedanke, wie umtriebig Thongvor mit
Frauen umging und dann diese zarte Bretonin mit einem so grobschlächtigem Mann.
Argis schaute Ralof an und auch er wirkte sehr nachdenklich.
Argis fand die Sprache wieder und fragte" Wie lange
bist du schon hier?"
Mila schaute ihn an und antwortete" Seit 4 Tagen und so
langsam werd ich hier verrückt"
Ralof lächelte" Ja das kann ich nachvollziehen, hier
ist ja gar nichts los, wie bist du hier her gekommen?"
Argis meinte" Müssen wir das hier draußen besprechen,
wollen wir nicht in die Taverne gehen?"
Ralof lächelte und meinte" Nein wir begeben uns ins
Langhaus des Jarl, Korir und ich wir kennen uns, so wie ich eigentlich jeden
Jarl kenne, ich geh schon mal rein, kommt ihr doch nach"
Argis schaute Mila an" Hast du viel Gepäck?"
"Nein nur meinen Rucksack und meine Waffen", sagte
Mila
"Gehst du sie holen?", fragte Argis
Mila scharrte mit ihrer Schuhspitze unschlüssig im Schnee
herum.
"Hast du vor wem Angst?", fragte Argis
Sie schluckte" Ja dieser Ranmir macht mir Angst,
würdest du mich begleiten?" Kam das eben aus ihrem Mund? "Mila was
ist los mit dir?", fragte sie sich selbst
" Ja ich passe auf, das er dich in Ruhe lässt, ich
bleibe aber hinter dir", sagte Argis
Dieses tiefe brummige "Ja ich passe auf", ließ
Mila wohlig erschaudern, ihr Vater hatte auch so eine tiefe brummige, aber doch
liebevolle Stimme.
Mila stieg die Stufen hoch zur Taverne und blieb, aber vor
der Tür stehen, dann spürte sie Argis Hand auf ihrer Schulter und seinem Atem
an ihrem Ohr, er flüsterte" Hab keine Angst"
Mila schnaufte schwer durch, griff die Klinke und öffnete
die Tür und betrat die Taverne, Argis war 6 Schritte hinter ihr.
Sie wollte schnell zu dem Zimmer wo ihre Sachen verstaut
waren, aber sie rechnete nicht damit das Ranmir heute auf der linken Seite des
Raumes auf der Bank saß, er packte sie unsanft am Arm und lallte"
End..lich ha..b , isch disch"
Mila brach sofort in Tränen aus und winselte" Bitte,
bitte lass mich los"
Argis erschrak über Mila´s Reaktion, sie musste schlimmes
erlebt haben, war aber mit einem Spruch bei ihr und diesem Ranmir "Hey
Suffkopf habt ihr nicht gehört was die Dame gesagt hat?", sprach er laut,
Ranmir erschrak und schubste Mila zu Boden. Argis beugte sich zu ihr
runter" Ist alles okay?"
Mila lag zusammengerollt auf dem Boden, beide Arme schützend
über ihrem Kopf und weinte, sanft berührte Argis sie am Arm" Es ist
vorbei, komm steh auf", aber Mila blieb liegen, also setzte er sich neben
sie und wartete bis sie sich beruhigt hatte.
"Hey was ist den hier los?", hörte man Ralof tönen
Argis schaute nach oben und Ralof schaute nach unten auf
Mila
"Der Suffkopf hat Mila angepackt und dann passierte
das", sagte Argis und schaute besorgt Ralof an.
"Ranmir sehe zu, das du für heute nach hause kommst und
hilf lieber mal deiner Schwester", hörte Argis eine andere Stimme
Ranmir stotterte "Ja mein J..J..Jarl"
Mila hatte sich etwas beruhigt und wurde nun von 3
Augenpaaren anstarrt.
"Geht es wieder?", fragte Ralof
Mila schniefte und nickte, Ralof ging zur Theke und fragte
Dagur" Wo hat die Dame ihr Zimmer?"
Dagur zeigte auf den ersten Raum auf der linken Seite, Ralof ging das Zimmer und holte Mila´s
Sachen aus dem Raum, zeigte sie Mila und fragte" Ist das alles?"
Mila schaute auf die Sachen, das war alles was ihr geblieben
war und ein paar vage Erinnerungen an ihren geliebten Vater und danach war
alles lückenhaft, Mila drückte den Rucksack fest an sich und seufzte.
Korir meinte" Kommt ihr 3, wir gehen in mein Langhaus,
dort könnt ihr euch etwas erholen"
Mila stand auf und stammelte" Da..nke Argis"
Argis der ebenfalls aufgestanden war, wischte vorsichtig
eine Träne von Mila´s Wange, die bei der Berührung die Augen schloss und schon
wieder wusste sie nicht warum sie das tat.
In Langhaus angekommen, zeigte Korir den Dreien, wo sie sich
ausruhen konnten, auch Korir spürte das Mila sehr viel Angst hatte und
sprach" Die Türen kann man abschließen,
der Schüssel liegt auf dem Beistelltisch"
Mila nickte dankbar , brachte ihre Habseligkeiten in ein
Zimmer und ließ sich auf das Bett sinken und weinte erneut.
"Mila?", hörte sie Ralof
"Ja"; schluchzte sie
"Kann ich reinkommen?"
"J.....ein", stammelte sie unschlüssig
Ralof kam trotzdem rein, er hatte ein Händchen für Frauen,
er hat selbst eine ältere Schwester und bei den Sturmmänteln gab es auch immer
ein paar Frauen, die zu ihm kamen, wenn sie Probleme hatten.
Er nahm sich einen Stuhl und setzte sich an ihr Bett und
sprach sie erneut an" Mila offenbar hast du schlimmes erlebt und gut
verdrängt, leider zu gut"
Mila schaute ihn an" Ist es so offensichtlich?"
"Ja ist es, aber du kannst Argis und mir vertrauen, wir
passen auf dich auf und werden dich mit unserem Leben beschützen" Er
schaute sie an, sie schaute ihn an, dann nahm sie seine Hand in ihre und
streichelte sie sanft. Ralof stand vom Stuhl auf und setzte sich neben sie.
Sie legte ihren Kopf an sein Schulter und sagte leise"
Danke Ralof"
Ralof, wenn er ehrlich war, genoss es, wie sie ihren Kopf an
seiner Schulter anlehnte, so saßen sie einen Moment still auf dem Bett.
Dann sprach Mila" Ich lerne mich gerade von einer ganz
anderen Seite kennen, ich habe heute Dinge gefühlt, die ich so noch nie fühlte,
ich vertraue euch beiden wirklich, aber ich kann auch sehr anstrengend sein und
ich weiß nicht was noch aus mir raus bricht, wenn die Erinnerungen wieder
hochkommen"
Ralof rutschte etwas von ihr weg, legte seine Hand unter ihr
Kinn und sprach" Das ist schon okay" Ralof schaute sie an, diese
vollen Lippen, er musste sich so zusammen reißen, diese Augen, traurig, sanft
strich er über ihre Narben. Zu gern hätte er gewusst, woher sie kamen, aber er
war sich sicher, irgendwann wäre sie soweit und würde alles erzählen.
"Ralof ich mag euch beide wirklich sehr gern, ihr seit
fast wie Familie", dann beugte sie sich rüber und küsste seine Wange, dann
im gleichen Atemzug entschuldigte sie sich.
"Schon okay", sagte Ralof
"Möchtest du dich noch etwas ausruhen oder willst du
mit nach oben kommen?"
"Wie lange bleiben wir hier?"
"Na ja wir waren jetzt 4 Tage unterwegs und würden uns
auch gern etwas ausruhen, außer du willst so schnell wie möglich nach Markarth"
Sie lächelte" Ach nein Ralof es eilt nicht, wenn ihr 4
Tage bei so einem Wetter unterwegs wart, dann ruht euch erstmal aus"
" Gut ich ruf dich dann zum Essen", Ralof verließ
das Zimmer, er hatte das Gefühl das ihre Lippen noch immer auf seiner Wange
waren.
Ralof ging nach oben und setzte sich an den Tisch zu Argis.
Da Ralof immer ehrlich war, schaute er Argis an" Wir
haben ein Problem"
Argis schaute ihn erschrocken an" Was ist los? Geht es
ihr gut?"
"Ja es geht ihr gut, aber wir beide wissen, was mit ihr
passiert wenn Thongvor sie wirklich heiraten will, sie ist zu sensibel, zu
liebesbedürftig und viel zu zart für Thongvor"
Argis nickte" Ja Ralof da hast du Recht, aber wir
müssen sie nach Markarth bringen"
"Ja das schon, aber noch ist Markarth für uns 3 sehr
weit weg"
"Du Ralof?"
"Ja Argis?"
" Ich mag die Kleine, leider mehr als mir lieb
ist"
"Ja das konnte ich sehen und mir geht es ähnlich"
"Was wird sein, wenn sie auch so fühlt?"
"Meinst du sie würde uns beide lieben? Oder vielleicht
liebt sie uns auch nur so wie eine Schwester ihren Bruder liebt"
"Aber was ist wenn nicht, wenn sie wirklich Gefühle für
uns entwickelt?"
"Argis ich weiß es nicht", seufzte Ralof
Mila lag auf dem Bett und starrte die Decke an und ihre
Gefühle tobten wie ein Sturm in ihrem Körper. Sie mochte beide mehr als ihr
lieb war, aber was würde passieren wenn die beiden sie so sehen, wie sie jetzt
auf dem Bett lag? Fast ihr ganzer Körper war vernarbt, beide würden so einen
vernarbten Mensch doch nicht lieben können.
Sie würden angeekelt weglaufen, wie es jeder bisher getan
hat, den Mila etwas mochte, aber auch die Narben waren Mila, sie hatte sie nun
schon sehr lange. Erinnerungen kamen hoch, aber sie vertrieb sie, nein niemand
sollte erfahren was ihr passiert war..... niemals.
Dann schlief sie ein und zum ersten Mal schlief sie richtig
gut.
"Mila?", Argis klopfe an die Tür, keine Antwort,
also betrat er das Zimmer leise, sie schlief tief und fest und sah etwas
verloren aus in diesem riesigen Bett, ein Kissen hatte sie fest an ihren Körper
gepresst und die Decke war verrutscht, Argis stand wie angewurzelt da und
schaute auf die schlafende Mila, leise ging er zu ihrem Bett und zog die Decke
wieder nach oben und da sah er sie die ganzen Narben, an den Armen, den Beinen,
am Bauch und am Rücken, er erschrak. Mila war keine Kriegerin und auch keine
Jägerin, wo hatte sie diese Narben her? Manche waren 3 Finger breit, manche
dünner.
"Bei Talos was ist dir passiert?", dachte er sich,
am liebsten hätte er sie in den Arm genommen und sie fest an sich gedrückt.
Dann schlug Mila ihre Augen auf, sie erschrak und wollte die
Decke höher ziehen, aber sie war ja zugedeckt, hatte Argis sie zugedeckt, dann
hat er die Narben gesehen oder war sie noch zugedeckt, erst an seinem Blick
konnte sie erkennen, das er die Narben wohl gesehen hatte.
"Läufst du jetzt auch weg, wie es die anderen getan
haben, als sie meinen Körper sahen?"
"Mila warum sollte ich weglaufen? Schau mich an, ich
habe selbst Narben und nur ein Auge, aber auch ich musste lernen damit zu
leben, darf ich mich zu dir setzen?"
"Ja, Argis das darfst du" Mila hatte sämtliche
Scheu ablegt, er hatte sie gesehen und sie so angenommen wie sie war, er sah
sie als ganzes und nicht nur ihren vernarbten Körper, dafür war sie ihm
dankbar.
"Argis, darf ich dich mal drücken?" sie hatte sich
aufgesetzt, Argis nickte und Mila drückte ihren Körper an seinen, zaghaft legte
Argis die Arme um sie und hielt sie fest, ihr Geruch stieg in seine Nase, sie
roch nach etwas was er nicht kannte, aber er kannte den Geruch aus der
Hexenheilerei, wenn Bothela Parfum herstellte, offenbar nutzte sie so etwas
auch, Argis schloss die Augen und genoss diesen kurzen Moment.
Dann sagte Mila" Es ist Vanille"
Argis fühlte sich ertappt" Es riecht sehr gut, aber nun
sollten wir nach oben gehen, das Essen wartet"
Mila sprang aus dem Bett, zog sich ein Kleid über, öffnete
ihre Haare die tief in den Rücken reichten. Argis saß immer noch auf dem Bett
und starrte sie an, er versank gerade im Gefühlschaos, wenn Ralof sie so sieht,
dann wird es ihm wohl ähnlich gehen.
Mila drehte sich zu ihm um" Kann ich so nach oben
gehen?"
Argis konnte nur nickten, die Worte fehlten ihm gerade,
beide gingen nach oben, als Ralof Mila sah, klappte ihm die Kinnlade nach
unten, er kannte viele Frauen, aber die verblassten alle gegen Mila, sein Herz
begann zu rasen, seine Hände wurden feucht und er schnaufte tief durch.
Dann aßen alle zu Abend und Mila erzählte wie sie hier vor 4
Tagen ankam und das sie Angst hatte in der Taverne.
Korir war entsetzt" Warum hat Thongvor sie nicht gleich
zu mir bringen lassen? Was ist los mit dem Kerl?"
"Ihr sprecht aber nicht gerade nett, von dem Mann den
ich heiraten soll, stimmt etwas mit ihm nicht?", fragte Mila, sie sah das
Korir schluckte, er sah Ralof und Argis an, fing sich schnell und meinte"
Ach nein ist alles okay mit ihm"
Nachdem essen stand Mila auf und ging rüber zu Assur und
seiner Mutter und setzte sich neben den Jungen und schaute den beiden beim
spielen zu, hin und wieder lachte sie glockenhell, wie ein kleines Kind.
Korir meinte" Muss sie wirklich Thongvor heiraten? Ihr
müsst das verhindern, sie ist nicht bereit für den Kerl, sie hat ihm nichts
entgegen zusetzen, ausser ihr bekommt es hin, das sie sich bis dahin gegen ihn
wehren kann, schaut wie sie lacht und mit Assur Spass hat, sie hat Spass an dem
Spiel, entweder hatte sie schon ganz früh keine Eltern mehr oder ihre Eltern
haben sich nicht um sie gekümmert"
Dann erzählte Argis von den Narben an Mila´s Körper und
Ralof fragte "Was denkst du wie alt die Narben sind?"
"Naja ich schätze mal sie sind schon älter, die breiten
sieht man halt mehr, als die dünnen, ich schätze mal 5-7 Jahre alt dürften sie
sein"
"Mila?", rief Korir
Mila schaute ihn lachend an" Ja Jarl Korir"
"Mila darf ich fragen wie alt du bist und woher kommst
du?"
"Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Wegesruh"
sagte sie unbedarft und widmete sich wieder dem Spiel
"Also musste sie 13 oder 15 gewesen sein", sagte
Korir
"Ja aber was wird ihr wohl passiert sein?", fragte
Ralof
"Wenn sie euch vertraut, wird sie es euch erzählen,
passt bitte auf sie auf und schreibt mir doch mal was aus ihr wurde"
"Ja das werden wir tun", sagte Argis
"Wisst ihr was gegen Thongvor kann ich nichts tun, aber
vielleicht kann ich etwas über ihre Vergangenheit rausbekommen, Jarl Skalde ist
mir noch etwas schuldig, wie soll ich euch die Informationen zu kommen lassen,
wenn sie in Dämmerstern mit dem Schiff ankam, dann gibt es Informationen über
den Transport von Waren und Menschen"
"Alles was wichtig ist, geht nach Windhelm, direkt zu
Ulfric", sagte Ralof
"Wann wollt ihr los? Morgen wäre gut, das Wetter soll
ruhig bleiben, nicht das ich euch los werden möchte, aber Ralof du weißt ja
selbst wie schnell sich das Wetter hier ändert, Thanea soll euch noch etwas zur
Wegzerrung mitgeben, ich nehme an ihr werdet dann erstmal in Windhelm
bleiben"
"Ich denke schon, das wir uns dann erstmal ausruhen
werden, bevor wir langsam weiterziehen werden"
"Assur! Zeit für´s Bett", sagte Korir
"Ach Papa lass mich doch noch etwas mit Mila
spielen"
"Nein Assur, Mila, Argis und Ralof verlassen uns morgen
früh und auch sie müssen ins Bett"
Assur stand auf, fiel Mila um den Hals" Ich hab dich
lieb, danke das du mitgespielt hast", dann nahm er einen Spielstein und
sagte" Bitte Mila den schenk ich dir, damit du mich nicht vergisst"
Mila drückte Assur fest an sich "Das ist aber lieb von
dir, aber dann fehlt dir doch ein Stein für das Spiel"
"Ich finde bestimmt einen neuen schönen Stein und dann
denk ich dich, schlaf schön Mila", sagte Assur
"Ja Assur, schlaf du auch schön", sagte Mila und
ging zu Ralof und Argis zurück, sie war überwältigt von dem Geschenk von dem
Kind, auch wenn es nur ein Stein war, sie erinnerte sich als sie einen kleinen
Hasen von ihren Eltern bekam, da war sie 9 Jahre alt, das war das letzte
Geschenk was sie bekam, den ihr Vater starb als sie 10 Jahre alt war und den
Rest der Erinnerungen schob sie schnell zur Seite.
"So ihr Drei es wird Zeit zum schlafen gehen, soll ich
euch morgen wecken?"
"Ja das wäre nett so gegen 7 Uhr", sagte Ralof
"Gut dann schlaft gut ihr drei"
"JA du auch Korir", sagte Argis
"Danke für deine Gastfreundschaft", sagte Mila und
dann gingen die Drei nach unten
Mila hatte das erste Zimmer, öffnete die Tür, drehte sich zu
Argis und Ralof rum und drückte jedem einen Kuss auf die Wange" Schlaft
gut meine neuen Freunde"
Argis und Ralof wurden beide rot und wünschten Mila eine
gute Nacht, dann wurde es still im Langhaus.
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