In
Weislauf angekommen, fragte ich bei den Einheimischen nach Arbeit und es gab
wohl viel zu tun, für anspruchsvollere Arbeit könne ich mich beim Jarl in der
Drachenfeste melden. Aber ich erledigte erstmal diverse Arbeiten für die
Einheimischen. Und nach 2 Wochen hatte sich mein Geldbeutel gut gefüllt, die
Abenteuerlust in diesem großartigen Land
trieb mich aber immer wieder nach draußen, also ging ich nachdem ich alle
Aufträge für die Einheimischen erledigt hatte, zum Jarl von Weisslauf. Dieser
lebt in einer großen Burg mit Namen Drachenfeste, sein Vogt erklärte mir auch,
nachdem ich ihm das Schwert von seiner Tochter reichte und er mir 25 Septime
dafür in die Hand drückte, warum die Burg diesen Namen hatte, offenbar hatte
ein Jarl hier mal einen echten Drachen gefangen.
Der
Jarl mit Namen Balgruuf, kam auch gleich auf den Punkt seines Anliegens, er
brachte mich zu seinem Hofzauberer Farengar Heimlich-Feuer und der erzählte mir
das er nach einem Drachenstein sucht, der sich im Ödsturzhügelgrab in der Nähe
von Flusswald befand, bevor ich noch fragen konnte woher er das wusste, zog
mich Balgruuf mit sich und rüstete mich mit allem nötigen aus, ich bekam eine
Rüstung und Waffen. Also machte ich mich auf den Weg nach Flusswald, kaum hatte
ich den Fuß in Flusswald, kam ein großer Nord auf mich zu und klagte mir sein
Leid, offenbar war er in eine Frau verliebt, aber er musste sie mit dem Elfen
teilen und das wollte er nicht, er drückte mir den Brief in die Hand und
meinte“ Sagt Charlotta das dieser Brief von Faendal ist, das wird ihre Meinung zu dem Spitzohr ändern“
Spitzohr?
Eine Beleidigung die ich nicht sehr gern hörte, also machte ich mich auf die
Suche nach dem Elf, gefunden hatte ich ihn dann an der Sägemühle, wo er gerade
am Holzhacken war, ich ging auf ihn zu „Faendal?“
Er dreht sich rum und lächelte als er mich sah „Oh eine Elfenschwester“
Die
Dumner und die Bosmer verstanden sich immer auf Anhieb, während beide Mervölker
nichts mit den Hochelfen anfangen konnten und daher war es nichts neues das wir
uns unterhielten wie alte Freunde.
„Habt
ihr auch einen Namen?“
„Ja,
mein Name ist Xune“
„Was
treibt euch nach Flusswald, Xune?“
„Oh
ich soll im Ödsturzhügelgrab nach einem Stein suchen, den der Hofzauberer von
Weisslauf benötigt“
„Ödsturzhügelgrab
also, wisst ihr in Lucan ´s Laden wurde
eingebrochen, sie haben eine Klaue geklaut und die Diebe sollen wohl da oben
irgendwo sein, wenn ihr wollt begleite ich euch“
„Wollen
wir nicht erst eurer Problem mit Sven lösen oder könnte diese Klaue euer
Problem lösen?“
„Wie
meint ihr das Xune?“
„Na
ihr geht mit mir und bringt Camilla diese Klaue, was denkt Ihr wohl mit wem sie
lieber zusammen sein möchte, mit einem Helden oder einem singenden
Waschlappen?“
Faendal
lachte, dann stand er auf und meinte“ Kommt mit mir zu meinem Haus, wir holen
noch Vorräte und machen uns dann auf zum Hügelgrab“
„Puh
ganz schön kalt hier oben, was ein paar Meter doch ausmachen“, sagte ich zu
Faendal
„Xune
gibt es etwas vor was ihr euch fürchtet?“
Ich
schaue meinem Elfenbruder an“ Sollte ich vor etwas Angst haben?“
“Naja in solchen Gräbern bleiben die Toten nicht immer tot und es kreucht und fleucht einiges an Viehzeugs darin herum“
“Naja in solchen Gräbern bleiben die Toten nicht immer tot und es kreucht und fleucht einiges an Viehzeugs darin herum“
„Oh
Faendal das waren eindeutig zu viele Informationen“, lachte ich
„Ich
bin doch bei euch, ich passe auf euch auf, na dann mal rein da“
Wir
öffneten zusammen die riesige Eisentür und betraten die Ruine, gleich zu
Beginn, mussten wir Zwei Banditen töten.
„Xune
nehmt alles mit was ihr gebrauchen könnt, ihr könnt die Sachen wieder zu Geld
machen, solche Gräber sind immer Goldgruben“
Zusammen
kämpften wir uns durch das Grab und an dieser riesigen Spinne vorbei, die einen
Dunmer in einem Netz gefangen hatte, er stellte sich als Arvel vor und wollte
uns zu einem Schatz bringen, doch nachdem wir zusammen ein Stück gelaufen waren,
schubste er uns bei Seite und rannte mit den Worten“ Ihr kriegt den Schatz
nie“, davon, weit kam er nicht, da er drei Untoten in die Arme lief.
„Verdammte
Draugr“, schnaufte Faendal nachdem wir sie erledigt hatten.
Ich
durchsuchte die Leiche von Arvel und er hatte die Kralle und das Tagebuch
dabei, ich steckte alles ein und weiter geht der Kampf gegen Draugr und Fallen,
Irgendwann
nach unzähligen toten Draugrn und Viechern standen wir vor einer Holztür, ich
öffnete sie und wir gingen weiter, dann standen wir vor einer Art Steintür, die
aus Ringen bestand und darauf waren kleine runde Tiersymbole.
„Ob
die Kralle wohl die Lösung ist?“, fragte Faendal
Ich
zog die Kralle aus der Tasche und wir begutachteten sie.
„Xune
seht da sind auch Tiersymbole drauf“
Also
drehte ich die Ringe nach den Symbolen auf der Kralle und mit lautem Getöse
drehten sich die Ringe in die richtige Reihenfolge und die Steintür verschwand
mit noch lauterem Getöse in den Boden.
Ich
fragte mich noch wer solche Sachen gebaut hat und wie lange so ein Bau dauerte,
aber Faendal zog mich schon weiter.
„Xune
schaut wir haben unser Ziel erreicht“
Wie
vom Blitz getroffen blieben wir stehen und schauten uns diese Pracht an, eine riesige
natürliche Höhle mit Wasserfällen erwartete uns.
Nachdem
wir den Anblick mehr als genossen hatten, gingen wir weiter.
Ich
wurde magisch angezogen von dieser Wand und je näher ich ihr kam, desto mehr
wurde ich gefangen genommen von ihrer Magie, das blaue Licht wurde größer und größer
und ich hörte eine fremde Sprache die sich in meinen Kopf hämmerte „Yol“, tief
in mir spürte ich dieses Wort und das nächste was ich hörte war die Stimme von
Faendal „Xune was war das eben?“ „Faendal ich habe keine Ahnung, kommt lasst
uns den Drachenstein suchen“
Kaum
hatte ich meine Wort ausgesprochen, flog hinter uns ein der Deckel von dem Sarg
auf und ein Draugr kam aus dem Sarg.
Er
war ein harter Brocken, aber zu zweit war er gut zu schaffen, da uns noch der
Drachestein fehlte, beugte ich mich nach unten und musste mich dabei übergeben,
als ich den Stein aus der zerfetzten Hose zog, Faendal reichte mir eine Flasche
mit Wasser damit ich mir den Mund ausspülen konnte.2 Stunden später standen wir
in Flusswald vor Lucan´s Laden, nun war es daran mein Versprechen einzulösen,
ich drückte Faendal die Klaue in die Hand und wünschte ihm Glück, er gab mir
seinen Hausschlüssel und meinte“ Ich komme gleich nach, ruht euch doch etwas in
meinem Haus aus“
Ich
nahm den Schlüssel und ging zu seinem Haus, wo ich erstmal einen kräftigen
Eintopf für uns kochte.
Faendal
freute sich über den Eintopf und den gedeckten Tisch und meinte “Xune wollt ihr
nicht über Nacht hier bleiben, es wird eh bald dunkel und der Weg nach
Weisslauf ist gefährlich in der Nacht“
Ich
nickte und bedankte mich bei ihm.
„Faendal
wie lief es bei Lucan?“
„Xune
es war so wie ihr es gesagt habt, Camilla will nochmals über Sven nachdenken,
sie nannte mich einen Helden und Lucan hat sogar eine Großzügige Belohnung
springen lassen“, er stellte einen größeren Geldbeutel auf den Tisch, ich
öffnete ihn und gab Faendal die Hälfte des Goldes.
So saßen
wir noch zusammen in seiner Hütte vor dem Kamin und tranken den ein oder den
anderen Met, er erzählte mir von Valenwald und ich erzählte ihm von Rabenfels.
Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und er legte seinen Arm um mich,
während ich ihm erzählte wie die Agenten der Schwarzmarsch meine gesamte
Familie töteten und ich ihnen nicht helfen konnte, ich hielt mich versteckt als
ich die Schreie meiner Mutter hörte.
„Ich
war einfach zu feige, um ihnen zu helfen“
„Xune
sie hätten euch auch umgebracht, manchmal ist es gar nicht schlimm feige zu
sein“
Er
legte seine Hand unter mein Kinn und küsste mich vorsichtig auf den Mund, ich
zuckte zurück, aber dann erreichte der Kuss mein innerstes und ich küsste
Faendal, offenbar war Camilla gerade vergessen und sie würde auch nichts davon
erfahren.
Unsere
Münder küssten sich leidenschaftlich, während wir uns mit nervösen Händen
unseren Kleidern entledigten um uns anschließend heiß und leidenschaftlich zu
lieben. Ich spreizte meine Beine um ihn noch tiefer in mich aufzunehmen, es tat
so gut wieder einen Mann zu spüren, auch wenn es nicht der Mann meiner Träume
war, der Mann meiner Träume saß in Windhelm und hatte mich bestimmt schon
wieder vergessen.
Ich
bäumte mich auf und Faendal schob seine Arme unter meinen Oberkörper und zog
mich auf seinen Schoss, immer tiefer und fester trieb er sein gutgebautes Glied
in mich, während ich diesen Treiben mehr als genoss, schon in Rabenfels habe
ich jeden Mann mitgenommen, die Minenarbeiter waren immer sehr froh wenn Frauen
da waren, die sich ihrer annahmen und ich war eine davon. Ja ich verkaufte
meinen Körper für Geld, erst wollten es meine Eltern nicht, aber das Geld
reichte kaum für uns Drei und mir hat es immer Spaß gemacht, die Männer mit
meinen Reizen zum kochen zu bringen, manchmal waren es auch Frauen, mir war es
egal, solange sie dafür bezahlten.
Ich
warf meinen Oberkörper nach hinten und Faendal strich mir über den Oberkörper
und meine Brüste, er wusste zu gut was Elfenfrauen brauchten und wie sie es
mögen, schneller und schneller wurden unsere Bewegungen und unsere Atmung, bis
die Wellen des Höhepunktes über uns zusammenbrach und wir atmen los zum Liegen
kamen.
Am
nächsten Morgen packte ich meine Sachen leise zusammen und machte mich auf den
Weg zurück nach Weisslauf und brachte Farengar den Drachenstein, aber mir blieb
keine Zeit zum verschnaufen, Irileth die
Huscarl von Jarl Balgruuf zu Farengar gerannt und meinte “Farengar kommt bitte
schnell zu Balgruuf, es soll ein Drache gesichtet worden sein und ihr kommt
auch gleich mit“
Ich
rannte also hinter Irileth, Farengar und dem Soldaten her, der Balgruuf
erzählte das ein Drache den Wachturm angegriffen hat und wie in Trance hörte
ich zu und fand mich eine Stunde später mit Irileth und ein paar Soldaten am
Wachturm wieder.
Ich
konnte nicht glauben was ich dort sah, es war tatsächlich ein Drache, gegen den
wir kämpfen mussten. Wir schossen ihn vom Himmel und er landete direkt vor mir
und sprach“ "Ihr seid mutig.
Balaan hokoron. Eure
Niederlage bringt mir Ehre Brit grah ich hatte vergessen, wie viel Spaß man mit euch Sterblichen haben kann!"
Immer
und immer wieder schlug ich mit meinem Schwert auf ihn ein und die anderen
schossen Pfeile auf ihn, bis er plötzlich schrie“ Dovahkiin nein“ und tot auf
den Boden sank.
Ich
ließ mein Schwert fallen und sah wie sich der Drache auflöste und ich offenbar
seine Seele in mich aufnahm.
„Dovahkiin,
ihr seit ein Drachenblut“, hörte ich den Soldat neben mir
Ich
schaute ihn an “Ich bin bitte, was?“
„Ihr
seit ein Drachenblut, ja ihr müsst eins sein, ihr habt die Seele des Drachen in
euch aufgenommen“
„Xune
ihr müsst zum Jarl und ihm davon erzählen“, sagte Irileth also machte
ich mich auf den Weg zurück nach Weisslauf, kurz vor dem Tor hörte ich ein
Donnerndes Geräusch und von den Bergen schallte es DOVAHKIIN und die
Erde zitterte, ich wusste nicht mehr was ich denken sollte, in meinem Kopf
brummte es.
Ich
rannte zur Drachenfeste und erzählte den Jarl vom Erlebnis am Wachturm, er
schaute mich an“ Ihr seit wahrhaftig ein Drachenblut und ihr müsst zu den
Graubärten nach Hoch Hrothgar, nur sie wissen warum die Drachen
auftauchen“
Ich verließ
die Drachenfeste und dachte die Graubärte können warten. Ich wollte ja
irgendwie hier sesshaft werden, obwohl ich auf 3 Häuser hier in Himmelsrand
zurückgreifen konnte, aber Ambarys meinte ja das ich zu den Gefährten
gehen solle, was ich dann auch tat. Er erzählte mir von Kodlak, Skjor Alea der
Jägerin, Athis dem Dunmer, Ria, Njada, Torvar, Vilkas und Farkas den
Zwillingen.
Ich öffnete die Tür zu dieser
berühmt berüchtigten Methalle, Kodlak´s Truppe war sogar in Morrowind bekannt
und ich freute mich dass ich vielleicht zu ihnen gehören könne.
Aber was mich dort erwartete
war Augenwischerei, Kodlak war tot, die berühmte Methalle roch nach Met,
Schweiss und Dreck, sämtliche Frauen die ich dort erblicke schauten sehr
verängstigt und keine redete auf den ersten Blick sah ich das diese Frauen
keine Kriegerinnen waren, sie dienten wohl nur zu einem Zweck und zwar als
Objekte zum Hormonstauabbau.
Ein Krieger mit einem Auge kam
auf mich zu und schaute mich fast gierig von oben bis unten an „Ah
Frischfleisch, seid ihr nicht das Drachenblut“, er rülpste mich an und
angewidert drehte ich mich weg. Ich war zwar viel gewohnt von den Minenarbeiter
in Rabenfels, aber angerülpst hatte mich noch nie keiner.
Aus den Augenwinkel konnte ich
erkennen wie sich einer der Gefährten an einer Frau verging, sie schrie vor
Angst und er herrschte sie an ihren Mund zu halten.
Ich schaute den Krieger an und
meinte“ Entschuldigung ich habe mich wohl verlaufen, besser ist, wenn ich
wieder gehe“
„Oh nein, bleib doch hier“, er
packte mich fest am Arm und wies mich an mich zu setzen.
„Farkas kümmert sich um die
Welpen, er soll dir alles zeigen“
Also erledigte ich ein paar
Aufträge in den 6 Wochen und habe einige Septime eingenommen und ich war froh,
das ich diese Halle sooft wie möglich verlassen konnte, dort war alles
schmutzig und damit war nicht nur die Einrichtung gemeint, noch nie hatte ich
so viel Schmutz gesehen, mir wurde jedes Mal schlecht, wenn ich die Tür zur
Methalle öffnete und die Frauen mit ihren gequälten Körper und Seelen sah, aber
was hätte ich dagegen tun sollen?
Wenn ich nachts dort schlief,
bekam ich sehr oft mit, wie sich die Männer die Frauen holten um mit ihnen Sex
zu haben, der aber nicht freiwillig war und ich fragte mich, wann ich wohl dran
bin und was ich dann machen sollte. Sex lief immer nur nach meinen Regeln ab
Farkas hat zwar immer mit mir
trainiert, so dass ich im Kampf gut reagieren konnte, aber wie sollte ich eine
Vergewaltigung an mir abwehren.
„Endlich finde ich dich allein
vor, Drachenblut“, hörte ich eine lallende Stimme
Er zog die Decke weg „Wie
hübsch du bist, du bist bestimmt noch Jungfrau und ich hatte lange keine
Jungfrau mehr“
Ich spürte seine grobe Hand
auf meiner Brust und ich hörte ihn grunzen „Ich werde viel Spaß mit dem
Jungfrauenloch haben“
„Nein du wirst keinen Spaß mit
ihr haben Torvar, verschwinde“, hörte ich die Stimme von Farkas
„Xune du kannst nicht hier
bleiben, früher oder später wird sich einer der Kerle deiner annehmen und dann
bin ich vielleicht nicht da und kann dir nicht helfen und Skjor würde dich über
kurz oder lang zu einem Werwolf machen und das kann ich nicht zulassen“
Farkas war der einzig nette
Kerl hier in der Methalle, dem ich alles anvertraute was ich bisher erlebt
hatte, „Du beschützt mich, warum? Soll ich dir gefällig sein?“
„Nein Xune das sollst du
nicht, ich finde dich sehr nett, aber du kannst nicht hier bleiben, morgen
Nacht sorge ich dafür dass du fliehen kannst und er hatte Wort gehalten, er
sorgte dafür dass die Gefährten am kommenden Abend sehr viel Met getrunken hatten
und nachts wecke er mich, half mir meine Sachen zu packen, brachte mich zu den
Ställen, gab mir sein Pferd, drückte mich zum Abschied und meinte“ Pass auf
dich auf, Xune“
„Danke Farkas für deine Hilfe,
wenn du es hier nicht mehr aushältst, dann findest du mich in Ostmarsch in
meinem Haus in der Nähe eines Riesenlagers und der Festung Amol, wenn du Ziegen
und Kühe hören kannst, dann bist du richtig“
Ich ritt los nur wohin?
Zurück nach Windhelm? Nein,
das konnte ich nicht, nach dem Erlebnis mit Jarl Ulfric am Hafen, er hatte
Gefühle der Liebe in mir erweckt und alles was ich vorher über diesen Mann
gehört hatte, war wie weggeflogen, sein Blick in meine Augen, traf mich wie ein
Lähmungspfeil, nachts ließ mich der Gedanke an ihn nicht schlafen.
Die kurzen Eindrücke die ich
von ihm aufnehmen konnte, drehten meine Welt auf den Kopf. Die honigblonden
Haare und der sauber gestutzte Bart, diese durchdringenden grünen Augen, das
markante Gesicht, diese großen starken Hände, wie gern hätte ich sie auf meinem
Körper gespürt, er wäre der erste Mann für mich, den ich körperlich und
seelisch lieben würde.
Von einigen Soldaten in
Weisslauf hatte ich gehört, dass sie Leute für die Armee suchen, dafür sollte
man sich in Einsamkeit bei General Tullius melden, sollte ich mich der
kaiserlichen Armee anschließen? Also ritt ich gen Einsamkeit um mir die Sache
mal anzuschauen.
In Rorikstatt übernachtete
ich, in der Herberge, dort waren alle sehr nett zu mir.
Keiner hatte Angst vor meinen
roten Haaren und Merhass schlug mir hier auch nicht entgegen.
Erik der Sohn von Mralki, dem
Besitzer der Taverne brachte mir ein kräftiges Frühstück.
„Xune wohin führt euch euer
Weg?“
„Erik ich wollte nach
Einsamkeit, um mich der Armee anzuschließen, nur weiß ich nicht ob ich es heute
noch dahin schaffe“
„Xune ihr bleibt einfach auf
der Strasse die aus Rorikstatt rausführt und in ein paar Stunden könntet ihr
Drachenbrügge erreichen, dort gibt es auch eine Taverne und von da aus ist es
dann auch nicht mehr weit nach Einsamkeit“ er packte mir noch Proviant für
meine Reise ein, ich bedankte mich bei ihm und ritt weiter.
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